Impro macht Schule auf dem KiKS Festival 2017

Auch im Jahr 2017 konnte "Impro macht Schule" mit einem Workshop auf dem KIKS Festival wieder Schüler für die Kunst des Improvisierens begeistern. In einem dreistündigen Kurs erfuhren die Teilnehmer, wie es sich anfühlt "nichts falsch" machen zu können und warum "Ja-Sagen" so wichtig fürs Geschichten Erzählen ist. Am Ende des Workshops standen sie mit ihrer eigenen kleinen Improshow live auf der Bühne im alten Kongresszentrum.

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Gleich drei Improtrainer begrüßten die Teilnehmer gemeinsam und starteten nach einer kurzen Vorstellungsrunde  zunächst mit Warm-Up Übungen im großen Kreis. Die Aufwärmspiele dienen dazu, erst einmal Hemmungen abzubauen und die Spiellust zu entfalten.

Mit der einfachen Frage "Wollen wir eine Geschichte erzählen?" erfuhren die Schüler direkt was passiert, wenn man sie mit "Nein" beantwortet, nämlich nichts. Aber wenn man den Vorschlag des Anderen annimmt? Dann kann die Geschichte weiter entwickelt werden:

"Soll die Geschichte von einem Zwerg handeln? Jaaa!"

"Soll der Zwerg mit einem Schiff verreisen? Jaaa!"

Und so erfanden die Kinder schon bald eigene, fantastische Geschichten, in denen sie auch mal ihre Lehrer auf eine einsame Insel verbannten oder mit Piraten in der Südsee kämpften.

Im zweiten Teil des Workshops entwickelten dann die Schüler in drei Kleingruppen gemeinsam Szenen. Zwei Spieler starteten eine Szene, die immer wieder mit der Frage "Halt! Stop! Was kommt jetzt?" unterbrochen und von ihren Mitschülern im Publikum mit neuen Ideen weitergeführt wurde. So konnten Spieler und Publikum entdecken, was es bedeutet, sich aufeinander zu verlassen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam zu spielen.

Mit dieser Erfahrung ging es zum Abschluss gemeinsam auf die große Bühne, wo Trainer und Schüler einen kurzen Einblick in die Arbeit der letzten Stunden gaben und vom Publikum mit einem herzlichen Applaus belohnt wurden.

Kathrin Perone

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