Projekt

Selbstwertgefühl und Sicherheit spielend vermitteln

Improvisationstheater fördert nicht nur die Kreativität und Spontaneität. Ebenso stärkt es das Sozialverhalten und den Teamgeist - und baut Aggressionen ab. Improvisationstheater an Schulen ist daher eine geniale und ideale Maßnahme, Kindern und Jugendlichen spielerisch Selbstwertgefühl und Sicherheit zu vermitteln. Denn das sind die entscheidenden Faktoren für ein selbstbestimmtes Leben und eine erfolgreiche berufliche Entwicklung. Eben deshalb wollen wir mit Improtheater „Schule machen“!

 

Impro ist immer auch Bewerbungstraining

Unser Ziel ist es, möglichst vielen Schülern in München und Umgebung Impro-Kurse anzubieten. Diese werden von jungen Trainern, allesamt ausgebildete Schauspieler, geleitet. Die Erfahrung zeigt, dass Impro-Schüler sehr schnell Selbstvertrauen entwickeln und mit den unterschiedlichen Alltagssituationen besser zurechtkommen. Außerdem schneiden sie bei Bewerbungstrainings besonders gut ab. Dies ist gerade für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachem Umfeld wichtig. Derzeit nehmen primär Mittelschulen, darunter auch Übergangs-Klassen, an unserem Projekt teil. Das Improvisationstheater bietet hier verbale und nonverbale Spielformen an, die die Sprechfähigkeit und damit auch die Integration der Schüler auf besondere Weise fördert.

Maßgeschneiderte Konzepte für jede Schule

Zunächst werden seitens der Schulleitung und des Vereins die Erwartungen mit den Projektvoraussetzungen von „Impro macht Schule“ abgestimmt. Im nächsten Schritt wird über den Verein ein passender Trainer für den neuen Kurs gesucht, der – in der Regel mit dem Vereinsvorstand – zu einem Erstgespräch an die Schule kommt. Dabei werden Kursinhalte und Vorgehen sowie Finanzierungsmöglichkeiten besprochen und fixiert.

 

Kontinuität steigert Wirksamkeit enorm

Ab Kursbeginn kommt der Trainer ein Mal pro Woche für eine Doppelstunde an die Schule. Begleitet von einer Lehrkraft, „unterrichtet“ er bzw. sie vor- oder nachmittags eine Klasse oder eine kleine Gruppe. Meistens beginnen die Kurse zum neuen Schuljahr und enden mit den Sommerferien. An einigen Schulen läuft das Projekt bereits über mehrere Schuljahre. Entscheidend für die Wirksamkeit des Projekts ist Kontinuität: Die Schüler sollen mindestens über ein Jahr „improvisieren“. Ein Einstieg zum Schulhalbjahr ist grundsätzlich aber auch möglich.

Die Finanzierung der Kurse erfolgt zunächst über die staatlichen Stellen, dann tritt die Schule oder der Förderverein ein. Reicht das nicht aus, kommt die Unterstützung über unseren Verein zustande. Gerne stehen wir in allen Fragen der Finanzierung als Ansprechpartner zur Verfügung.

Es gibt verschiedene Finanzierungswege

Die Kosten der wöchentlichen 90-minütigen Kurse für ein Schuljahr betragen ca. 3.000 EUR. Die Kurse werden mit öffentlichen Fördermitteln, schulinternen Budgets, durch Stiftungen, Unternehmen sowie privaten Sponsoren finanziert. Die Finanzierung steht dabei auf drei Säulen:

1. Förderanträge: Die Praxis der letzten Jahre hat gezeigt, dass der größte Teil des Aufwands durch verschiedene Fördertöpfe getragen wird. Unabdingbare Voraussetzung für die Bewilligung ist, dass die Schulen die Förderanträge gleich zu Schuljahresbeginn bzw. Beginn der jeweiligen Förderphase stellen.

2. Budget der Schulen/Fördervereine: Da die staatliche Förderung für die Kursleistungen in der Regel nicht ausreicht, muss geprüft werden, ob die Fördervereine der Schulen Mittel zur Finanzierung bereitstellen oder die Schule selbst einen Betrag z.B. aus dem Ganztagesbudget oder sonstigen Projekttöpfen zur Verfügung stellen kann.

3. Vereinsfinanzierung: Nur für den Fall, dass eine Finanzierung über die ersten beiden Säulen nicht zustande kommt bzw. nicht den gesamten Aufwand deckt, kann der Verein aus Spendengeldern Mittel zur Finanzierung der Trainerstunden bereitstellen.

 

Neue Sponsoren gesucht

Aufgrund der steigenden Zahl teilnehmender Schulen suchen wir nach weiteren Fördermöglichkeiten und Unterstützern für unser Projekt. Wir freuen uns daher sehr, wenn Sie als interessiertes Unternehmen, Stiftung oder Privatperson mit uns Kontakt aufnehmen!

Impro-Szene

Erfahrungsberichte aus den Schulen

Bei Impro darf man Fehler machen, ohne davor Angst haben zu müssen.

Ulrike Langenfaß